Angst vor Hunden
Deine Angst darf da sein. Und du musst nicht allein mit ihr bleiben.
Du siehst einen Hund am Ende der Straße und dein Körper reagiert, bevor du nachdenken kannst. Dein Herz schlägt schneller, deine Hände werden feucht, dein Blick sucht nach einem Ausweg. Du wechselst die Straßenseite. Du wartest, bis der Hund vorbei ist. Oder du drehst ganz um.
Vielen Menschen geht es so. Manche wissen genau, woher die Angst kommt. Ein Biss in der Kindheit, ein Hund, der sie angesprungen hat, ein Erlebnis, das sich festgesetzt hat. Andere haben nie etwas Schlimmes erlebt und haben trotzdem Angst. Beides ist in Ordnung. Du musst dich nicht rechtfertigen.
Wenn die Angst den Alltag bestimmt
Angst vor Hunden ist mehr als ein mulmiges Gefühl. Sie beeinflusst, wie du lebst. Und oft merkt man erst nach einer Weile, wie viel Raum sie einnimmt.
Kennst du diese Situationen?
-Du willst eine Freundin besuchen. Sie hat einen Hund. Du sagst ab oder fragst, ob sie ihn wegsperren kann. Du schämst dich ein bisschen dafür.
-Du gehst im Park spazieren. Ein Hund läuft frei und kommt auf dich zu. Du erstarrst. Die Halterin ruft von weitem: „Der tut nix!“ Dir hilft das nicht. Du weißt nicht, was der Hund vorhat, und du weißt nicht, was du tun sollst.
-Du stehst an der Bushaltestelle. Neben dir wartet jemand mit einem großen Hund. Du hältst die Luft an und hoffst, dass der Bus bald kommt. Der Hund schaut dich nur kurz an, aber für dich fühlt sich das an wie eine Ewigkeit.
-Du planst deinen Weg so, dass du an bestimmten Häusern nicht vorbeimusst. Weil dort ein Hund am Zaun bellt. Du kennst jeden Umweg in deinem Viertel.
Du bist nicht übertrieben.
Du reagierst auf etwas, das du nicht einschätzen kannst. Und genau da setze ich an.
Was Angst so groß macht
Angst wächst dort, wo wir etwas nicht verstehen. Ein Hund ist für dich gerade unberechenbar. Du weißt nicht, ob er spielen will, ob er gleich bellt oder ob er hochspringt. Also bereitet sich dein Körper auf das Schlimmste vor.
Dazu kommt: Viele Menschen mit Angst machen in Begegnungen genau das, was ein Hund missverstehen kann. Sie starren den Hund an, um ihn im Blick zu behalten. Sie rennen weg oder fuchteln mit den Armen. Das ist eine ganz normale Reaktion auf Angst. Für manche Hunde wirkt sie aber spannend oder bedrohlich. Und schon reagiert der Hund so, wie du es befürchtest hast.
Das ist kein Vorwurf. Es zeigt nur, wie viel Wissen hilft. Wer versteht, was ein Hund zeigt, kann die Situation besser einschätzen. Und wer weiß, was er selbst tun kann, fühlt sich weniger ausgeliefert.
Niemand drängt dich
Das ist mir besonders wichtig:
Bei mir musst du keinen Hund anfassen.
Du musst keinem Hund nahekommen.
Du musst nichts tun, was du nicht willst.
Es geht nicht darum, dass du am Ende Hunde streichelst. Es geht darum, dass du dich draußen wieder sicherer bewegst. Dass du weißt, was du tust, wenn ein Hund auf dich zukommt. Und dass du nicht mehr jeden Spaziergang um Hunde herum planen musst.
Ob du später Kontakt zu Hunden möchtest, entscheidest du. Ganz allein.
Was du bei mir lernst
Wir gehen in deinem Tempo vor. Schritt für Schritt, ohne Druck.
wie Hunde kommunizieren und woran du erkennst, ob ein Hund entspannt ist oder sich aufregt
warum Bellen nicht automatisch Angriff bedeutet und warum du ein Signal immer im Zusammenhang betrachtest
was du tun kannst, wenn ein freilaufender Hund auf dich zukommt
wie du ruhig stehen bleibst, dich wegdrehst und dem Hund zeigst, dass du kein Interesse an ihm hast
wie du Hundehalter ansprichst und um Abstand bittest, ohne dich zu entschuldigen
warum „Der tut nix“ kein Freifahrtschein ist und du das Recht auf Abstand hast
wie du Situationen früher erkennst, damit du handeln kannst, bevor die Angst übernimmt
Du lernst nicht, keine Angst mehr zu haben. Du lernst, mit Wissen statt mit Panik zu reagieren.
So arbeiten wir zusammen
Im Einzelcoaching hast du einen geschützten Rahmen. Wir sprechen über deine Erfahrungen und deine Situationen im Alltag. Du bestimmst, wie viel du erzählst und wie schnell wir vorgehen. Gerade bei Angst ist das Einzelcoaching oft der bessere Einstieg.
Im Coaching-Paket hast du Zeit, das Gelernte zwischen den Terminen auszuprobieren. Mit WhatsApp-Begleitung kannst du mir direkt schreiben, wenn dir draußen ein Hund begegnet ist und du die Situation besprechen willst.
Das Coaching vor Ort ist ein möglicher nächster Schritt, wenn du dich bereit fühlst. Zum Beispiel ein Spaziergang, bei dem wir Hunde aus sicherer Entfernung beobachten. Nur wenn du das willst.
Im Webinar lernst du gemeinsam mit anderen, denen es ähnlich geht. Allein zu merken, dass du nicht die Einzige bist, tut oft schon gut.
Wichtig zu wissen
Mein Angebot ist Coaching und Bildung. Ich vermittle Wissen über Hunde und unterstütze dich dabei, Begegnungen besser einzuschätzen. Wenn deine Angst sehr groß ist, dich im Alltag stark einschränkt oder mit einem belastenden Erlebnis zusammenhängt, sprich auch mit deiner Hausärztin / Hausarzt oder einer Psychotherapeutin / Psychotherapeuten. Beides lässt sich gut verbinden.
Du hast den ersten Schritt schon gemacht
Du liest diesen Text. Das heißt, du willst etwas verändern. Im kostenlosen Kennenlerngespräch erzählst du mir, was dich beschäftigt. Am Telefon, ohne Kamera und ohne Hund. Und wir schauen gemeinsam, wie ein erster Schritt für dich aussehen kann.
Meine Angebote sind Coaching und Bildung. Sie ersetzen keine Psychotherapie und keine tierärztliche Behandlung.
Hunde verstehen beginnt mit einem Gespräch
Du hast eine Frage, willst ein Coaching buchen oder einen Vortrag für deine Gruppe planen? Dann melde dich bei mir. Ich freue mich auf deine Nachricht.
Du schreibst lieber Whats App oder rufst direkt gerne an
WhatsApp: 0151 7427 12 77
Telefon: 0151 7427 12 77
E-Mail: info@hundeperspektive-friedrichs.de
Oder nutze das obige Formular. Ich melde mich so schnell wie möglich bei dir.
Deine Angaben nutze ich nur, um deine Anfrage zu beantworten. Mehr dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung.
Am schnellsten geht es über das kostenlose Kennenlerngespräch. Such dir direkt einen freien Termin aus:
