Dreiteilige Szene mit einem Zusteller vor einem Haus, einer Frau im Büro und einem Handwerker im Gespräch mit einer Hundebesitzerin; ein Hund ist in allen Szenen zu sehen.

Beruflich mit Hunden

Du kannst dir nicht aussuchen, wem du bei der Arbeit begegnest. Aber du kannst lernen, Situationen besser einzuschätzen.

Du klingelst an einer Haustür, und dahinter bellt es. Du betrittst ein Grundstück, und ein Hund kommt um die Ecke. Du stehst in einer fremden Wohnung, und der Hund des Hauses beobachtet jede deiner Bewegungen. Oder du sitzt im Büro, und unter dem Schreibtisch deiner Kollegin liegt jeden Tag ein Hund.

Bei vielen Berufen gehören Hunde zum Alltag. Ob du das willst oder nicht. Du kannst nicht einfach umdrehen, wenn dir ein Hund begegnet. Du hast einen Auftrag, einen Zeitplan und oft keine Ahnung, was dich hinter der nächsten Tür erwartet.

Für wen diese Seite ist

Zum Beispiel für dich, wenn du:

  • Briefe oder Pakete zustellst

  • als Handwerkerin oder Handwerker in fremden Häusern und Gärten arbeitest

  • in der ambulanten Pflege oder in der Haushaltshilfe tätig bist

  • Zähler abliest, Gärten pflegst oder Immobilien besichtigst

  • in der sozialen Arbeit Menschen zu Hause besuchst

  • im Außendienst unterwegs bist

  • in einem Büro mit einem Büro - Hund arbeitest

Kennst du diese Situationen?

-Du stehst vor einem Gartentor. Auf dem Grundstück läuft ein Hund frei herum. Kein Mensch ist zu sehen. Du musst das Paket abgeben, aber du weißt nicht, ob du reingehen kannst.

-Du klingelst bei einer älteren Dame, die du pflegst. Sie öffnet die Tür, und ihr Hund drängt sich an ihr vorbei und springt dich an. Sie sagt: „Der ist immer so, der freut sich.“ Du hast keine Hand frei, weil du deine Tasche trägst.

-Du reparierst eine Heizung im Keller. Der Hund der Familie liegt im Flur und lässt dich nicht aus den Augen. Jedes Mal, wenn du aufstehst, hebt er den Kopf und knurrt leise. Die Besitzer sind nicht da.

-Im Büro bringt deine Kollegin jeden Tag ihren Hund mit. Er läuft frei herum, kommt zu deinem Schreibtisch und legt den Kopf auf dein Knie. Alle finden das süß. Du nicht. Aber du willst nicht als Spielverderberin dastehen.

In all diesen Situationen hast du wenig Kontrolle. Und genau das macht sie so anstrengend.

Warum Hunde dich anders sehen als ihre Familie

Für einen Hund bist du bei der Arbeit oft ein Fremder, der in sein Zuhause kommt. Viele Hunde wollen ihr Grundstück, ihre Wohnung und ihre Menschen schützen. Das ist kein böses Verhalten. Es ist für viele Hunde ganz normal.

Dazu kommt: Du hast meist wenig Zeit, kommst schnell auf das Grundstück, klingelst, trägst Dinge und bewegst dich zielstrebig. Für einen Hund wirkt das schnell wie ein Eindringen. Und er reagiert darauf.

Wer das versteht, kann sein Verhalten anpassen. Kleine Veränderungen machen oft einen großen Unterschied.

Der Büro - Hund

Hunde im Büro werden immer beliebter. Für viele Kolleginnen und Kollegen ist das schön. Für andere nicht. Manche haben Angst, eine Allergie oder wollen sich bei der Arbeit konzentrieren.

Das Problem: Wer sich gegen den Büro - Hund ausspricht, fühlt sich schnell als Außenseiter. Und wer den Hund mitbringt, fühlt sich schnell angegriffen.

Dabei können beide Seiten gut miteinander leben, wenn es klare Absprachen gibt. Wo darf der Hund sich aufhalten? Wer darf ihn streicheln? Was passiert, wenn er bellt oder jemandem zu nahe kommt? Solche Regeln schützen alle. Auch den Hund, der im Büro seine Ruhe braucht.

Was du bei mir lernst

Wir arbeiten mit Situationen aus deinem Berufsalltag.

  • wie Hunde kommunizieren und woran du schnell erkennst, ob ein Hund entspannt, unsicher oder in Abwehr ist

  • warum Hunde ihr Zuhause schützen und wie du dich auf fremden Grundstücken verhältst

  • wie du dich bewegst, damit ein Hund dich nicht als Bedrohung wahrnimmt

  • was du tust, wenn ein Hund frei auf dich zukommt

  • wie du Kundinnen und Kunden freundlich bittest, ihren Hund zu sichern, bevor du reinkommst

  • wie du bei Hausbesuchen und in fremden Wohnungen ruhig bleibst

  • wie du im Büro über den Hund einer Kollegin sprichst, ohne dass es Streit gibt

  • wann du einen Auftrag besser abbrichst, weil die Situation nicht sicher ist

Ein Satz, der fast immer funktioniert, wenn du bei Kunden klingelst:
„Würden Sie Ihren Hund bitte kurz in ein anderes Zimmer bringen? Dann kann ich in Ruhe arbeiten.“

So arbeiten wir zusammen

Im Einzelcoaching schauen wir auf deinen Arbeitsalltag. Welche Situationen erlebst du? Wo fühlst du dich unsicher? Wir entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für deinen Beruf.

Im Webinar lernst du gemeinsam mit anderen, die beruflich mit Hunden zu tun haben. Melde dich gern mit Kolleginnen und Kollegen an.

Beim Coaching vor Ort schauen wir uns typische Situationen direkt an.

Für Unternehmen, Teams und Einrichtungen

Deine Mitarbeitenden begegnen bei der Arbeit regelmäßig Hunden? Oder ihr habt einen Büro- Hund und wollt klare Regeln für das Miteinander? Dann komme ich mit meinem Bildungsvortrag zu euch. Für Zustelldienste, Pflegedienste, Handwerksbetriebe, soziale Einrichtungen, Hausverwaltungen und Büros. Verständlich, praxisnah und mit Mitmachteil. Die Inhalte passe ich an euren Arbeitsalltag an.

Wichtig zu wissen

Mein Angebot ist Coaching und Bildung. Ich ersetze keine Arbeitssicherheitsschulung und keine Vorgaben deines Arbeitgebers. Wenn es bei deiner Arbeit zu einem Vorfall mit einem Hund kommt, informiere deinen Arbeitgeber und such bei Verletzungen einen Arzt auf.

Du kannst Hunde bei der Arbeit nicht vermeiden. Aber du kannst sicherer mit ihnen umgehen. Im kostenlosen Kennenlerngespräch erzählst du mir, wo du Hunden begegnest, und wir schauen, was dir hilft.

Meine Angebote sind Coaching und Bildung. Sie ersetzen keine Psychotherapie und keine tierärztliche Behandlung.

Hunde verstehen beginnt mit einem Gespräch

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Porträt einer blonden Frau im dunkelblauen Blazer an einer felsigen Küste mit Meer im Hintergrund

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