Familie mit Kind und Hund auf einem sonnigen Spielplatz mit Klettergerüst und Schaukeln

Kinder und Familien

Kinder und Hunde. Das kann wunderbar sein. Wenn beide verstanden werden.

Kinder lieben Hunde. Oder sie haben große Angst vor ihnen. Dazwischen gibt es selten viel. Das eine Kind rennt mit ausgebreiteten Armen auf jeden Hund zu, den es sieht. Das andere klammert sich an dein Bein, sobald ein Hund um die Ecke kommt. Und du stehst daneben und fragst dich, wie du deinem Kind helfen kannst.

Egal, ob ihr selbst einen Hund habt, euch einen wünscht oder einfach nur sicher durch den Alltag kommen wollt: Kinder brauchen Wissen über Hunde. Und Eltern brauchen jemanden, der ihnen zeigt, wie sie dieses Wissen weitergeben.

Kennst du diese Situationen?

-Ihr seid auf dem Spielplatz. Ein Hund läuft vorbei, und dein Kind rennt los, um ihn zu streicheln. Du rufst noch hinterher, aber es steht schon vor dem Hund und greift nach seinem Kopf. Der Hund weicht zurück. Diesmal ist nichts passiert. Aber du hast gesehen, wie schnell es gehen kann.

-Dein Kind hat Angst vor Hunden. Es schreit, wenn ein Hund bellt, und will nicht mehr in den Park. Jeder Ausflug wird zur Diskussion. Du willst nicht, dass die Angst größer wird, aber du weißt nicht, wie du es anpacken sollst.

-Ihr habt einen Familienhund. Dein Kind liebt ihn über alles, umarmt ihn, legt sich zu ihm ins Körbchen und will ständig mit ihm kuscheln. Der Hund lässt sich das gefallen. Meistens. Manchmal steht er auf und geht weg. Und einmal hat er geknurrt.

-Ihr besucht Freunde mit Hund. Dein Kind ist aufgeregt, rennt durch die Wohnung und quietscht vor Freude. Der Hund rennt mit, springt hoch und schnappt nach dem Ärmel. Alle erschrecken. Dabei wollte keiner etwas Böses.

In all diesen Situationen meinen es Kinder gut. Und die Hunde meistens auch.

Es fehlt nur das Verständnis füreinander.

Warum Kinder besonders aufpassen müssen

Kinder bewegen sich anders als Erwachsene. Sie rennen, springen, schreien, fuchteln mit den Armen. Für viele Hunde ist das aufregend oder verunsichernd.

Dazu kommt: Kinder sind mit ihrem Gesicht auf Höhe des Hundekopfes. Eine Umarmung, die für das Kind liebevoll ist, fühlt sich für den Hund oft eng und bedrängend an.

Kinder übersehen außerdem die leisen Signale. Wenn ein Hund den Kopf wegdreht, gähnt oder sich über die Nase leckt, bemerken sie das kaum. Sie hören erst auf, wenn der Hund deutlich wird. Und das ist oft zu spät.

Viele unschöne Erlebnisse zwischen Kindern und Hunden passieren nicht mit fremden Hunden, sondern zu Hause. Mit dem Hund, den das Kind gut kennt. Weil man dort am wenigsten damit rechnet.

Wenn dein Kind Angst hat

Angst bei Kindern ist ernst zu nehmen. Sie ist kein Theater und keine Phase, die man aussitzen muss. Gleichzeitig hilft es nicht, ein ängstliches Kind zu einem Hund zu schieben, damit es merkt, dass der ja lieb ist. Das macht die Angst oft größer.

Was Kindern hilft, ist Wissen in kleinen Schritten. Zu verstehen, warum ein Hund bellt. Zu wissen, was man tun kann, wenn einer auf einen zukommt. Und zu erleben, dass man nicht hilflos ist. Ganz ohne Druck und in dem Tempo, das dein Kind braucht.

Wenn ihr einen Familienhund habt oder euch einen wünscht

Ein Hund in der Familie ist etwas Schönes. Er braucht aber auch Regeln, die alle kennen. Kinder müssen lernen, dass ein Hund kein Kuscheltier ist und auch mal seine Ruhe braucht. Und Eltern sollten wissen, worauf sie achten müssen, damit es für alle entspannt bleibt.

Ein paar Fragen, die viele Familien beschäftigen:

  • Ab welchem Alter kann ein Kind Verantwortung für den Hund übernehmen?

  • Wie bringe ich meinem Kind bei, die Signale des Hundes zu erkennen?

  • Was mache ich, wenn der Hund knurrt?

  • Wie bereite ich unseren Hund vor, wenn ein Baby kommt?

  • Welcher Hund passt zu einer Familie mit Kindern?

Darauf gibt es keine Antwort, die für jede Familie passt. Aber es gibt gute Wege, die wir gemeinsam finden.

Was dein Kind und du bei mir lernt

Ich erkläre kindgerecht, verständlich und mit vielen Beispielen. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, gemeinsam mit ihren Eltern.

  • wie Hunde sprechen und woran man erkennt, ob ein Hund spielen will, Angst hat oder in Ruhe gelassen werden möchte

  • warum man nie ungefragt zu einem fremden Hund geht und wie man richtig fragt

  • warum Umarmen, Wegrennen und Schreien für Hunde schwierig sein können

  • was man tut, wenn ein Hund auf einen zukommt: stehen bleiben, ruhig sein, nicht anstarren

  • warum ein Hund einen eigenen Rückzugsort braucht, an dem ihn niemand stört

  • wie Eltern Situationen früh erkennen und eingreifen, bevor es eng wird

  • warum kleine Kinder und Hunde nie unbeaufsichtigt zusammen sein sollten, auch nicht mit dem liebsten Familienhund

So arbeiten wir zusammen

Im Einzelcoaching für Familien schauen wir auf eure Situation. Ob Angst, Familienhund oder Hundewunsch: Wir sprechen über das, was euch beschäftigt. Je nach Alter ist dein Kind dabei, oder wir sprechen zuerst nur mit dir.

Beim Coaching vor Ort komme ich zu euch nach Hause oder wir treffen uns draußen. Gerade mit Familienhund ist es hilfreich, wenn ich den Alltag direkt sehe.

Im Webinar lernt ihr gemeinsam mit anderen Familien. Meldet euch gern mit mehreren Familienmitgliedern an. Ihr zählt dann einzeln, und das Webinar steht schneller.

Für Schulen, Kitas und Einrichtungen

Ihr wollt das Thema mit einer ganzen Gruppe angehen? In meinem Bildungsvortrag lernen Kinder und Jugendliche spielerisch, wie Hunde kommunizieren und wie sie sich sicher verhalten. Mit Mitmachteil, abgestimmt auf Alter und Gruppe. Für Kitas, Grundschulen und weiterführende Schulen bis zur 10. Klasse.

Wichtig zu wissen

Wenn ein Hund sich gegenüber Kindern plötzlich anders verhält, lass ihn zuerst tierärztlich untersuchen. Schmerzen machen Hunde empfindlicher. Wenn die Angst deines Kindes sehr groß ist oder mit einem belastenden Erlebnis zusammenhängt, sprich auch mit eurer Kinderärztin oder einer Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Mein Angebot ist Coaching und Bildung und ersetzt keine Behandlung.

Damit Kinder und Hunde gut miteinander auskommen

Kinder, die Hunde verstehen, werden sicherer. Und Hunde, die verstanden werden, entspannter. Im kostenlosen Kennenlerngespräch erzählst du mir, was euch beschäftigt, und wir schauen gemeinsam, was zu eurer Familie passt.

Meine Angebote sind Coaching und Bildung. Sie ersetzen keine Psychotherapie und keine tierärztliche Behandlung.

Hunde verstehen beginnt mit einem Gespräch

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Porträt einer blonden Frau im dunkelblauen Blazer an einer felsigen Küste mit Meer im Hintergrund

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